Fragen zu Klopfakupressur/EFT

 

Zu Ausbildung, Theorie und Anwendung vor allem der EFT-Klopfakupressur tauchen Fragen auf. Wir stellen Ihnen hier einige für Anfänger relevante Fragen vor. Wenn Sie weitere Fragen haben, schreiben Sie eine Mail an mail@eft-benesch.de  oder kontakt@praxis-doris-benesch.de.

Wer darf Klopfakupressur/EFT anwenden? Brauche ich besondere Nachweise hierfür?

Für die Anwendung von „Klopfakupressur“ bedürfen Sie keiner Erlaubnis oder nachzuweisenden Qualifikation – der Begriff ist nicht markenrechtlich geschützt. Auch sind Sie frei in der Verwendung von Begriffen, wie „Klopfakupressur-Therapeut“ etc. Wichtig ist jedoch, dass Sie die gesetzlichen Bestimmungen Ihres jeweiligen Landes hinsichtlich „Anwendung von Klopfakupressur auf emotionale oder (emotional)körperliche Probleme bei anderen“ beachten.

Auch wenn der Begriff „EFT“ markenrechtlich geschützt ist, bedarf die berufliche Verwendung des Begriffes EFT zur Zeit keiner besonderen Erlaubnis oder nachzuweisenden Qualifikation. Verlangt wird lediglich vom Rechteinhaber ein „ethischer Gebrauch“ von EFT.

Gibt es irgendwelche „offiziellen“ Ausbildungen und Zertifizierungen für Klopfakupressur/EFT?

Ausbildungen
Jeder kann „Klopfakupressur“ anwenden und auch beruflich anbieten, ohne selbst an irgendwelchen Ausbildungen teilgenommen zu haben. Natürlich ist es von Vorteil und wünschenswert, sich von erfahrenen Anbietern von Klopfakupressur ausbilden zu lassen, um das ganze Potenzial des „Klopfens“ ausschöpfen und verantwortungsvoll mit dieser Methode umgehen zu können.
 Diesem Anspruch wird unsere Ausbildung in „Klopfakupressur“, die über den begrenzenden Ansatz von „EFT“ (sowohl rechtlich als auch in der Anwendung) hinausgeht, in jedem Falle gerecht.
Da niemand ein exklusives Recht auf den Begriff „Klopfakupressur“ hat, gibt es auch keine „offizielle“ Stelle, die Ausbildungen in Klopfakupressur genehmigen muss.

Was „EFT“ betrifft, bietet Gary Craig (der Begründer von EFT) über seine Tochter (in englisch) und (neuerdings) über ein „Ausbildungszentrum für Official EFT“ (in Deutschland) eine offizielle Ausbildung in „official eft“ bzw. „offiziellem EFT“ an. Ausbildungen in „EFT“ von anderen Anbietern (wie auch von EFT-Benesch), die qualitativ ebenso höchsten Ansprüchen genügen können, bleiben zur Zeit noch ein weiterer wichtiger Bestandteil in der EFT-Ausbildungslandschaft.

Zertifizierungen

Irgendwelche Zertifizierungen für eine (offizielle) Anwendung der Klopfakupressur sind nicht nötig (siehe oben). Doch schließt dies zertifizierte Ausbildungen von Klopfakupressur-Anbietern nicht aus. So bieten wir mittlerweile die zertifizierte Ausbildung zum „Professional in Klopfakupressur“ an und werden in der Folge vermehrt auch weitere Kursgänge betreff „Klopfakupressur“ zertifizieren – als Ausdruck von intensiver theoretischer wie praktischer Ausbildung in Klopfakupressur/EFT und Garantie (mit unserem Namen) für eine hohe Qualität der Klopfakupressur/EFT-AnwenderInnen.

Durch die restriktivere Haltung der EFT-Markeninhaber ist es anderen EFT-Kursanbietern mittlerweile nicht mehr erlaubt, Zertifizierungen in „EFT“ durchzuführen. Nur Gary Craig selbst will jetzt in Alleinstellung Zertifizierungen lediglich für sein „official EFT“ vornehmen.

Wie darf man sich nennen, wenn man Klopfakupressur/EFT anwendet?

Berufsbezeichnungen hinsichtlich „Klopfakupressur“ (Klopfakupressur-Therapeut, Klopfakupressur-Coach) unterliegen keiner Einschränkung (jedoch in Beachtung der jeweiligen Gesetzeslage!!!). Hinsichtlich „EFT“ ist dies bislang auch noch der Fall. Der Begriff EFT-Trainer darf allerdings nicht mehr verwendet werden, da hier ein Namenschutz besteht und die Rechteinhaber dies auch ausdrücklich durchsetzen wollen.

Gibt es bei Klopfakupressur/EFT auch „negative“ Auswirkungen?

Klopfakupressur/EFT ist an sich eine äußerst sanfte Methode. Gewöhnlich treten bei Klienten während der Anwendlung Tränen oder andere Formen von emotionalem Stress auf, die mit der Erinnerung an schmerzhafte Erlebnisse einhergehen. Gelegentlich kann es auch geschehen, dass körperliche Schmerzen sich vorübergehend verstärken. Der erfahrene professionelle Klopfakupressur/EFT-Anwender wird diese Erscheinungen als normal ansehen und das „Klopfen“ für deren Auflösung anwenden. Jeder Klopfakupressur/EFT-Anwender sollte sich jedoch im Klaren sein, wo sich die eigenen Grenzen befinden, und den Klienten, wenn nötig, an einen erfahreneren Therapeuten verweisen.

Wie lange halten positive Klopfergebnisse an?

Es gibt zahlreiche Fälle, in denen nach Anwendung dieser Methode die Problematik bzw. das Symptom gänzlich und anhaltend aufgelöst wurde. Es gibt aber auch Fälle, in denen die Symptomatik nach scheinbarer Heilung wieder aufgetreten ist.
Hierfür kann es folgende Ursachen geben:

  • Es wurde lediglich ein Aspekt des Problems bzw. der Symptomatik aufgelöst. Dies führte zu einer zeitweiligen Verbesserung der Situation. Nun ist jedoch ein weiterer Aspekt aufgetaucht, der aufgelöst sein will. Probleme bzw. Symptome sind oft aus mehreren verschiedenen, aber doch miteinander verbundenen Aspekten zusammengesetzt, die alle das Problem bzw. die Symptomatik aufrechterhalten. Erst wenn sämtliche (bzw. die wichtigsten) Hauptaspekte gelöst sind, ist zu erwarten, dass die Symptomatik bzw. das Problem dauerhaft verschwindet.
  • Es ist möglich, dass das Problem zu allgemein angegangen wurde und die zugrundeliegenden Aspekte weiter wirksam sind. Es gilt, das Problem möglichst spezifisch zu benennen und sich darauf einzustimmen.
    Zu den obigen beiden Punkten siehe z.B. das Grundlagenbuch „Klopf dich gesund“ oder  „95 Klopftipps und mehr“.
  • Es kann sein, dass die Problematik bzw. das Symptom mit dem „Klopfen“ erfolgreich beseitigt worden ist, dass aber nun „energetische Toxine“ (bestimmte Nahrungsmittel, toxische Stoffe in der Umgebung, Strahlungseinflüsse …) das Energiesystem wieder durcheinanderbringen und erneute Symptomatik hervorrufen (siehe hierzu „Befreit von Allergie mit der EFT-Klopfakupressur“).

Diese genannten möglichen Hauptursachen betreffen sowohl emotionale wie auch körperliche Symptome, hinter denen oftmals emotionale Auslöser stecken, die mit Klopfakupressur/EFT aufgedeckt und vollständig und dauerhaft aufgelöst werden können. Es gilt also: Nicht „die Flinte ins Korn werfen“, wenn ein Symptom nicht gleich dauerhaft verschwinden sollte, sondern mit Ausdauer und – wenn nötig – mit detektivischem Geschick die Auslöser aufdecken, die darauf warten aufgelöst zu werden (siehe hierzu auch die Ausführungen zur „Ausdauer“ in „95 Klopftipps und mehr“.